In a 1950 paper, Alan Turing describes his concept of the Turing Test, in which a human judge Interviews both a Computer and one or more human foils using terminals (so that the judge won't be prejudiced against the Computer for lacking a warm and fuzzy appearance). If the human judge is unable to reliably unmask the Computer (as an impostor human) then the Computer wins.
von Ray Kurzweil im Buch The Age of Spiritual Machines (1999) im Text Of Mind and Machine auf Seite 61
Mittwoch, 15. August 2007
Turing 1
Ein Turingtest ist eine hypothetische Situation, in der ein Beobachter zwei Gesprächspartnern - der eine ein Mensch, der andere ein Computer - Fragen stellt, aber nicht wie, wer wer ist. Wenn der Beobachter trotz unablässigen Fragens nicht herausfinden kann, wer der Computer und wer der Mensch ist, hat der Computer den Turingtest bestanden.
on Daniel L. Schacter im Buch Wir sind Erinnerung (1996) im Text
Vom Erinnern auf Seite 66
on Daniel L. Schacter im Buch Wir sind Erinnerung (1996) im Text
Vom Erinnern auf Seite 66
Weizenbaum 4
Mit «Eliza» hat es angefangen. Ein kalifornischer Psychiater schrieb damals allen Ernstes, nun habe das Zeitalter der automatischen Therapie begonnen; schon in naher Zukunft könne man mit Computern zwei- bis dreihundert Menschen auf einmal behandeln. Da begann ich mich zu fragen: Was habe ich da eigentlich gemacht? Was mache ich da mit diesem Computer? Alles schien mir fragwürdig in der Computerwissenschaft, und je tiefer ich eindrang, desto fragwürdiger wurde es. Keine Antwort hat mich beruhigt oder befriedigt.
von Joseph Weizenbaum im Text Ich glaube, wir sollten Angst haben (2004)
von Joseph Weizenbaum im Text Ich glaube, wir sollten Angst haben (2004)
Weizenbaum 3
Die Reaktionen auf ELIZA haben mir deutlicher als alles andere bis dahin Erlebte gezeigt, welch enorm übertriebenen Eigenschaften selbst ein gebildetes Publikum einer Technologie zuschreiben kann oder sogar will, von der es nichts versteht.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Einleitung
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Einleitung
Weizenbaum 1
Was mir jedoch nicht klar war: dass ein extrem kurzer Kontakt mit einem relativ einfachen Computerprogramm das Denken ganz normaler Leute in eine ernstzunehmende Wahnvorstellung verkehren konnte.
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Einleitung
von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Einleitung
Neil Postmann
In der Frühzeit des »Artificial Intelligence Laboratory« am Massachusetts Institute of Technology schrieb Joseph Weizenbaum ein Programm namens »Eliza«, das demonstrierte, wie leicht es war, Turings Intelligenztest zu bestehen. Wenn man »Eliza« eine Frage stellte, in der ein Substantiv vorkam, konnte das Programm darauf mit der Äußerung reagieren »Warum interessieren Sie sich für«, gefolgt von dem Substantiv und einem Fragezeichen. Das heißt, es konnte die Wortstellung von Aussagen verändern und dann nach mehr Informationen über eines der in der Aussage enthaltenen Substantive fragen. »Eliza« agierte also wie ein an Rogers orientierter Psychologe oder jedenfalls wie ein freundlicher und nicht sonderlich kostspieliger Psychotherapeut
Weizenbaum 1
Um es kurz zu machen, ich hatte damals [1964] ein Computerprogramm entworfen, mit dem man auf Englisch eine Unterhaltung führen konnte. Der menschliche Gesprächspartner tippte seinen Beitrag zur Unterhaltung auf einer mit dem Computer verbundenen Schreibmaschine, und der Computer, unter der Kontrolle meines Programms, analysierte die ihm auf diese Weise übermittelte Botschaft und stellte auf Englisch eine Antwort zusammen, die wiederum über die Schreibmaschine ausgedruckt wurde. Für dieses Sprach-Analyse-Programm wählte ich den Namen ELIZA, da man ihm gleich der Eliza aus der Pygmalionsage beibringen konnte, immer besser zu "sprechen".
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von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Einleitung
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von Joseph Weizenbaum im Buch Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (1976) im Text Einleitung
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